Installation

Gedanken zum Projekt vorab:

Die Realität:

„Wir produzieren Unmengen Kunststoff/Plastik, es mangelt an nachhaltigem Umgang.“

 Wunsch:

„Würde weniger Kunststoff/Plastik produziert und mehr von bestehendem zu Kunst transformiert, mindert es künftig die Verschmutzung der Erde.“

Mein Antrieb: Kunststoffe durchdringen unseren Alltag auf vielen Ebenen, davor können wir unsere Augen nicht verschließen. Viele meiner Arbeiten der letzten zwei Jahre sind unter Verwendung von Kunststofffolien entstanden, somit habe ich die Pflicht dem etwas entgegen zu setzen.

Transformation/Beispiele: Die Zerstörung der Erde, unserer Lebensräume, kommt zuweilen schön verpackt daher, wird uns von einigen Teilen der Politik und Industrie als GESCHENK verkauft. Diese Skulpturen bilden eine Transformation, eine thematisierende Trilogie:

Galerie 3 Plastik Gefallen
Skulptur, Trilogie, Titel: „Gefallen“

„GEFALLEN“ #luft, bezieht sich auf den Raubbau der Natur, insbesondere der Wälder des brasilianischen Regenwaldes.

Geschenke GEFALLEN uns, sind jedoch Bäume GEFALLEN,  produzieren diese keinen Sauerstoff mehr.

 

 

Galerie 3 Plastik Liquid gift
Skulptur, Trilogie Titel: „Liquid Gift“

„LIQUID GIFT“ #wasser, bezieht sich auf die Verschmutzung des Wassers. Als süßes Geschenk/Bonbon verpackt sollen wir die desaströsen Machenschaften der  Industrie nicht (sofort) bemerken.

Engl.: LIQUID GIFT (Flüssiges Geschenk), Deutsch: FLÜSSIGES GIFT (Wortspiel)

 

 

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Plastik, Trilogie Titel: „Umrundung“

„UMRUNDUNG“ #erde, bezieht sich auf die Zerstörung der Erde durch den Raubbau der Ressourcen.

Der Inhalt dieses Paketes war 40.435 Kilometern unterwegs, hätte somit die UMRUNDUNG der Erde de Facto erreicht.

Ganz gleich wo sich dieses Paket auf der Erde befindet, bildet es den direkten Bezug zum Beginn und Endpunkt einer Reise/Erdumrundung. Würde man dieser Reiseroute mit offenen Augen folgen, so begegnete man umspannend den Ergebnissen unseres Handelns.

Installation / Denkmal

„Denk-Mal! für Demokratie, Nachbarschaft und Integration“

2013 lernte ich Renate Conrad von der Diakonie Leipzig bei einem Familiennachmittag in Leipzig-Gohlis kennen.

Das Projekt „Toleranz fördern, Kompetenz stärken – Denk mal!“ wurde an mich herangetragen und ich sagte gerne zu. Besonders wichtig war die Unterstützung durch „Pandechaion-Herberge e. V. , Leipzig“ (Georg-Schumann-Str.).

Hierher kamen drei männliche Helfer aus Syrien und Afghanistan. Mein Resumé aus dieser Zusammenarbeit (siehe Bild): „Echtes Miteinander entsteht aus persönlicher Einstellung und aufeinander zugehen.“  Wir verstanden kein Wort der jeweils anderen Sprache, dennoch verstanden wir uns. Denk mal!

Mein besonderes Dankeschön geht an Annemarie Schmidt.  Sie ist ebenfalls in der Kunst unterwegs, sie arbeitet als Kabarettistin und hat einen handwerklichen Hintergrund. Als ich sie fragte, ob sie mich bei einigen kniffeligen Arbeiten unterstützen kann sagte sie spontan zu. Danke.

Hier folgen einige Impressionen zum Projekt.

Ausführung/Verantwortlich:

  • Joachim R. Niggemeyer

Erstellung:

  • 2014/15

Standort:

  • Leipzig, gegenüber der Haltestelle (Tram 10/11) Georg-Schumann-Str, Gohliserstr, Lützowerstr.

Auftraggeber/Administrative Unterstützung:

  • DIAKONIE Leipzig
  • Ev.-Luth. Kirchen Leipzig

Förderung durch:

  • Kulturamt Leipzig
  • Bundesmittel, „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“

Dank für die Unterstützung:

  • Stadtforst Leipzig
  • Waldpflege & Holzmarkt, Inh. Heiko Böhme, Borna
  • Pandechaion-Herberge e. V. , Leipzig
  • Bürgerverein Gohlis
  • Vermessungsbüro Keller
  • H + W Ingenieure, Leipzig
  • Grieb Bau, Leipzig
  • Maxi Kraft
  • B.A.S.
  • Block Transporte Baustoffe
  • ABR-proligna
  • Produktionsschule Schauplatz

 

Assemblage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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